PKV Berlin: Private Krankenkassen

Wer jetzt ins Berufsleben einsteigt, der muss sich entweder an die gesetzliche Krankenversicherung oder eine Private Krankenversicherung wenden, um sich zu versichern. Viele Menschen informieren sich vorher über die Details und die Unterschiede zwischen der GKV und der PKV. Und in den vielen Fällen wird eine Entscheidung zu Gunsten der PKV getroffen.

Was unterscheidet die beiden Versicherungen, bzw. welche Vorteile bietet zum Beispiel die Private Krankenversicherung? Wer kann überhaupt in die PKV eintreten?

Neben der gesetzlichen Krankenversicherung kann man als Arbeitnehmer, wenn das Jahresentgelt eine bestimmte Grenze übersteigt, als Selbstständiger oder Freiberufler und als Beamter unabhängig vom Einkommen auch eine private Krankenversicherung wählen.
Dabei bieten die privaten Krankenversicherungen gegenüber der gesetzlichen Krankenversicherung einige Vorteile. So überzeugen diese mit mehr Leistungen für weniger Geld, mit der freien Wahl des Arztes und des Krankenhauses, mit bis zu 100 Prozent Kostenerstattung bei zahnärztlichen Behandlungen, mit Beitratsrückerstattungen bei Leistungsfreiheit, mit Altersrückstellungen und mit günstigen und stabilen Tarifen.
Bei der Auswahl der richtigen privaten Krankenversicherung sollte man auf einige wichtige Details achten. So sollte man darauf achten, wie lange die Gesellschaft, bei der man die PKV abschließen will schon am Markt tätig ist und wie viele Tarifgenerationen es bei ihr gibt. Weiter ist es auch wichtig zu sehen, ob es sogenannte günstige Einstiegsmöglichkeiten gibt, mit der die Kunden angelockt werden sollen. Natürlich ist es auch wichtig zu sehen, wie hoch die Verwaltungskosten sind und ob vernünftige Rückstellungen gebildet worden sind.
Die einzelnen Versicherungsunternehmen bieten dabei ganz unterschiedliche Tarife an. So lohnt sich ein Vergleich verschiedener Anbieter. Der Beitrag der PKV richtet sich nach den in Anspruch genommenen Leistungen und nicht nach dem Bruttogehalt.

Die PKV bietet Freiberuflern, allen Selbständigen und Beamten die Möglichkeit, unabhängig von ihren Einkommen, zu der PKV zu wechseln. Auch Angestellte und Berufsanfänger können in die PKV eintreten, sofern ihr erzieltes Einkommen über der JAE (Jahresarbeitsentgelt) -Grenze liegt.

Die Vorteile für einen PKV-Versicherten liegen darin, dass man ganz einfach mehr Leistung für sein Geld bekommt. Nimmt man keine Leistungen in Anspruch, kann man mit einer Beitragsrückerstattung rechnen. Sollte man doch Leistungen in Anspruch nehmen müssen, dann hat der PKV-Versicherte die freie Wahl, welchen Arzt er aufsuchen möchte und auch das Krankenhaus, in dem er behandelt werden möchte, kann er sich selbst aussuchen. Und das nicht nur in Deutschland, sondern weltweit! Außerdem wirbt die PKV mit günstigen und stabilen Tarifen, mit einer 100%igen Kostenerstattung bei Zahnbehandlungen und Ersatz. Als letztes Highlight sollte noch die Bildung von Altersrückstellungen genannt werden, die es bei der GKV generell nicht gibt.

Aber wie findet man die PKV, die zu einem passt? Als erstes sollte man erfragen, wie lange es die spezielle PKV am Markt schon gibt, wie viele Tarifgenerationen vorhanden sind und wie hoch eine Selbstbeteiligung und auch die Verwaltungskosten sein werden. Wenn die PKV noch recht vernünftige Rückstellungen bildet, sollte einem Wechsel in die PKV nichts mehr entgegenstehen. Dann sollte man auch über eine Selbstbeteiligung nachdenken, dadurch kann der persönliche Beitrag nochmals gesenkt werden.

Ist man nun Mitglied in der PKV, dann sollte man auch wissen, dass die PKV gesetzlichen Vorgaben und Bedingungen unterliegt und für die Mitglieder eine gute Sicherheit bietet, da Kranke nicht gekündigt werden und auch keine höheren Tarife zahlen müssen. Durch die Altersrückstellungen werden auch günstigere Tarife für Senioren möglich, unter bestimmten Bedingungen kann man als Senior auf den Standardtarif umsteigen.
Vorrangig ist vor allem immer, sich umfassend zu informieren und vor einem Abschluss abzuwägen, ob die PKV oder doch lieber die GKV geeigneter für einen Beitritt ist.

PKV in Berlin:

Mehr als 40 Anbieter von privaten Krankenversicherungen gibt es auch in Berlin. Dabei gehört die Allianz Gruppe zu einer der weltweit führenden Versicherungs- und Finanzdienstleistern. Die Allianz private Krankenversicherungs-AG hat ihren Hauptsitz dabei in München.
Auch die Central Krankenversicherung Ag gehört zu den privaten Krankenversicherungen, welche schon im Jahr 1913 gegründet wurde. Sie hat ihren Hauptsitz seit der Gründung in Köln. Dabei bietet diese neben einer Krankenvollversicherung auch Krankenzusatzversicherungen und auch Beihilfeergänzungsversicherungen an.
Auch die DKV ist sicher für Viele ein Begriff. Dabei sie die DKV – Deutsche Krankenversicherung Aktiengesellschaft – ein deutscher Anbieter von privaten Krankenversicherungen mit ihrem Hauptsitz in Köln.
Auch die ERGO Versicherungsgruppe AG gehört zu den führenden Versicherungsanbietern. Sie hat ihren Hauptsitz in Düsseldorf.
Ebenso gehört die SIGNAL Krankenversicherung AG mit ihrem Hauptsitz in Dortmund zu den großen Krankenversicherungsanbietern. Neben privaten Krankenversicherungen bietet die SIGNAL IDUNA Gruppe auch andere Versicherungen an.
Daneben bietet aber auch die Alte Oldenburger Krankenversicherung mit ihrem Hauptsitz in Vechta, die Continentale Krankenversicherung mit Hauptsitz in Dortmund und auch die Victoria Krankenversicherung mit ihrem Hauptsitz in Düsseldorf für ihre Kunden in Berlin private Krankenversicherungen an.

Informationen zu allen relevanten Themen findet man beim Verband der privaten Krankenversicherung e.V., Friedrichstr. 191, Berlin www.pkv.de
Auf der Webseite des Verbandes der privaten Krankenversicherung findet man zum Beispiel den Rechenschaftsbericht 2010, der über die Aufgaben und Erfolge berichtet, ebenso über Positionen und Ziele der PKV.

Private Krankenversicherungen mit Hauptsitz in Berlin sind bei diesem Verband interessanterweise nicht verzeichnet. Trotzdem kann man natürlich von Berlin aus Verträge bei sämtlichen Privatversicherungen abschließen.

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