FKK & Nacktbaden in Berlin

Wer am liebsten in natura baden geht, der findet auch in einer Großstadt wie Berlin zahlreiche schöne Plätze zum Sonnen und Genießen. Die empfohlenen Seen für FKK und Nacktbaden in Berlin verfügen allesamt über eine hohe Wasserqualität, die einen unbeschwerten Badetag verspricht.

FKK und Nacktbaden in Berlin – Strände und mehr

Gleich hinter dem Kudamm liegt der Halensee. Im ehemaligen Halenseepark am nordöstlichen Ufer findet sich für Nacktbader fast unmittelbar im Stadtzentrum ein ungestörter Platz zum Baden. Nur wenige Schritte weiter befinden sich tatsächlich die ersten Designerboutiqen und dementsprechend gepflegt ist das Publikum. Die große Nacktbadewiese fällt zum See hin steil ab, so dass auch die nahe gelegene Stadtautobahn A 100 keinen Störfaktor darstellt.

Ganz andere Leute sind am Teufelssee anzutreffen. Im nördlichen Teil des Grunewalds und damit im Naturschutzgebiet gelegen, stößt der Platz mit Kultstatus vor allem bei Naturfreunden auf große Begeisterung. Die ausgedehnte und rustikale Liegewiese ist vor allem am Wochenende gut gefüllt und mit Textilbadern gemischt. Dann ist auch das DLRG-Häuschen besetzt, denn der Flachwasserbereich ist recht schmal.

Am bekanntesten ist der FKK-Bereich im Strandbad Müggelsee. Das um 1900 errichtete Bad am nördlichen Ufer des Müggelsees verfügt über einen 180 m langen Natursandstrandbereich sowie beidseitig ausgedehnte Wiesenbereiche mit Baumbestand und natürlichem Zugang zum See. Der FKK-Strand ist über separate Eingänge erreichbar und verfügt über Umkleideräume, Toiletten und Duschen sowie einen Verleih für Strandkörbe oder Liegen. Auch ein Imbiss, Freiluftschach und Tischtennisplatten sorgen für Abwechslung. Nicht nur aufgrund des derzeit freien Eintritts ist der Müggelsee unter Familien sehr beliebt. Der bis zu 60 m breite Flachwasserbereich eignet sich hervorragend für ein unbeschwertes Plantschen, Schwimmer müssen dementsprechend relativ weit hinauslaufen.

Das traditionelle Strandbad Wannsee mit seinem weichem, hellen Ostseesand verfügt ebenfalls über einen
vom Textilstrand abgetrennten FKK-Bereich. Etwa ein Viertel der Strandkörbe ist Nacktbadern vorbehalten. Der Abschnitt befindet sich im hinteren Bereich des nördlichen Areals und wird von einem Sichtschutz begrenzt. Ein kleiner Abschnitt (Cruisingbereich) wird überwiegend von homophilen Männern besucht. Der Strand ist etwa 50 m breit und verfügt ebenfalls über einen familienfreundlichen Flachwasserbereich.

Auch im Norden Berlins ist FKK-Baden mit Komfort möglich. Das ruhige Strandbad Lübars am ehemaligen Ziegeleisee verfügt über einen Sandstrand mit Strandkörben, Sprungturm und Rutsche, aber auch Gelegenheit für Fußball, Volleyball und Bungee-Trampolin. Auf der großen Liegewiese ist ein großer Bereich Nachtbadern vorbehalten.

Weiterhin gibt es in der Hauptstadt viele kleinere Badestellen, an denen die FKK-Freunde sich etabliert haben. Dazu gehören der Flughafensee, der „Bullenwinkel“ am nordwestlichen Ufer des Grunewaldsees oder kleine Liegewiesen am Südufer der „Krummen Lanke„.

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