Berlin: Was abends unternehmen / wohin weggehen am Abend?

Berlin bietet auch abends mit zahlreichen Unternehmungs-Möglichkeiten auf. Wer abends „weggehen“ will, kann sich hier über zeitlose Party- oder Veranstaltungs-Tipps für den Abend oder das Nachtleben informieren.

Wer bereits einmal in Berlin war, wird es bemerkt haben: In der Stadt gibt es in den meisten Stadtbezirken keine Ruhezeiten wie in anderen Metropolen. In der deutschen Hauptstadt wird die Nacht zum Tag, 365 mal pro Jahr. Natürlich nicht überall, aber in bestimmten Bezirken hat sich das Nachtleben seit vielen Jahren etabliert.

In Berlin-Mitte sind um Mitternacht Bars und Kneipen voll

Der Stadtbezirk Mitte war vor allem einmal die die City der Hauptstadt der DDR. Nach der Wende etablierte sich wieder das Leben in den Straßen, unter anderem in der Oranienburger Straße. Hier wird die Nacht zum Tage gemacht. Im Kunsthaus Tacheles, dass sich in einer teilweise ruinösen Ecke befindet, laden bis nach Mitternacht Ausstellungen moderner Kunst und verschiedene Konzerte ein. Unter anderem fand hier mehrmals die bekannte Russendisko statt. Im Sommer sind die Straßen bis zum Morgengrauen voll. Gleich um die Ecke steht der Friedrichstadtpalast, dessen Aufführungen schon zu DDR-Zeiten ein Renner waren. Hier gilt: Möglichst früh Karten besorgen, denn die Veranstaltungen sind generell schnell ausverkauft.

Berlin ist 24 Stunden in Friedrichshain-Kreuzberg

Einst durch die Mauer getrennt, bieten der heutige Stadtbezirk Friedrichshain-Kreuzberg die ideale Möglichkeit, nachts etwas auf den Wegen der Alternativkultur zu unternehmen. Wer jugendlich geblieben ist, kann durchaus mal bei einer Party im Rauchhaus am Mariannenplatz vorbeischauen. Hier tickte einst das Zentrum des revolutionären Kreuzberg. Die Gastronomen des Viertels leben heute noch vom Flair dieser Tage, viele Kneipen und Bars präsentieren sich im Gewand des Zeitalters der Hausbesetzerszene der 1970er Jahre.

Hier wird die Nacht zum Tag: Klassische Ziele sind immer ein Renner

Die Staatsoper unter den Linden, das Theater des Westens, das Konzerthaus am Gendarmenmarkt und viele andere etablierte Häuser laden Abend für Abend zu hochwertigem Kulturgenuss ein. Wichtig: Rechtzeitig Karten reservieren, besonders bei diversen Events oder vor Fest- und Feiertagen sind die Vorstellungen bereits Wochen vorher ausverkauft. Ein Geheimtipp ist das Berliner Ensemble am Schiffbauerdamm, hier inszenierte einst Brecht persönlich. Besucher des Hauses werden überrascht sein: Der Theatersaal ist im feinsten Zuckerbäckerstil gestaltet.

Alt-Berlin lädt abends ein

Heinrich Zille, Eckensteher Nante oder die Harfenjule; all das sind Berliner Originale, die in einer Stadt lebten, die im Bombenhagel des Zweiten Weltkriegs zum größten Teil in Schutt und Asche fiel. Heute aber sind viele Theater, Gaststätten und sonstige Attraktionen des Nachtlebens der damaligen Zeit wieder aufgebaut. So lädt im Schatten des Fernsehturmes das Nikolaiviertel dazu ein, den Charme des mittelalterlichen und gründerzeitlichen Berlins wieder zu erleben. Unweit des Kurfürstendamms gibt es einige gründerzeitliche Kneipen mit typischer Berliner Speisekarte und in manchen Lokalen dreht abends der Leierkastenmann seine Runden.

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